Strecke:
Via Muizenberg, Fish Hoek gelangten wir nach Simons Town, einem Marine-Stützpunkt von Südafrika.
Unsere Radtour führte uns zum untersten Teil der Kaphalbinsel welcher gleichzeitig auch ein Nationalpark ist. An der südlichsten Spitze der Kaphalbinsel aber nicht als südlichster Punkt Südafrikas (das ist Kap Agulhas) liegt das Kap der Guten Hoffnung, und genau da wollten wir hin.
Seefahrer Diaz hatte das Kap bei seiner ersten Umsegelung Kap der Stürme genannt.
Unrecht hatte er nicht, denn fast immer weht hier so auch heute - ein kräftiger Wind. Das Motto des heutigen Tages hiess für die ganze Gardenroutegruppe Schlag auf Schlag.08. 00 Uhr radelte die ganze Equipe in lockerem Tempo zur False Bay.
Die riesigen Town Ships Khajelitsha und Mitchells Plain, aber auch die Brandung mit den unendlichen Wellen beeindruckten uns ganz gewaltig.
Was starker Wind hier anzurichten vermag, sahen wir auf dem Weg nach Muizenberg, als die mit Sand verwehte Strasse von einem Trax gesäubert werden musste.
Nach Simons Town, auf der Radfahrt zum äussersten Punkt, wehte uns ein kräftiger Wind entgegen und machte dem ehemaligen Namen Kap der Stürme alle Ehre.
Bei der Tafel Cape of Good Hope schossen die Champagnerkorken in die Luft und wir feierten das Erreichen des äussersten Punktes Südafrikas.
Damit war das Ziel der Gardenroute 2010 erreicht.